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MAP-LabWallrafs Testament

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Erscheint im Mai 2018: Online-Publikation zu Wallrafs Vermächtnis

Auf den Tag genau 200 Jahre nach Wallrafs letzten Verfügungen, also am 9. Mai 2018, werden wir mit unserem Publikationsprojekt die bisher kaum erforschte Geschichte der drei unterschiedlichen Testamentsfassungen (1783, 1816 und 1818) digital präsentieren. Dabei werden wir auch die öffentliche Anteilnahme und die umfangreichen Trauerfeiern zu Wallrafs Tod in die Betrachtung einbeziehen. Darüber hinaus wird das Publikationsprojekt auch innovative Formen der Quellenpräsentation für einen unmittelbaren Einstieg in die Lektüre bieten.

Zum Hintergrund:

Als Ferdinand Franz Wallraf am 18. März 1824 in seiner Heimatstadt starb, wusste er seine umfangreiche Sammlung in guten Händen: Die Stadt hatte – nach zähen Verhandlungen und Bemühungen um die Inventarisierung der Sammlungsbestände – im Mai 1818 Wallrafs Schenkung angenommen. Damit begann die Geschichte der ersten städtischen Museen in Köln und eine bis heute anhaltende Nutzung sowie Ausstellung der vielfältigen Kunstgegenstände, Lehrmaterialien und Bücher.

Die auf alle Zeiten festgeschriebene Schenkung hatte Wallraf in seinem Testament vom 9. Mai 1818 in feierlichen Worten formuliert. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass es sich dabei bereits um das dritte Dokument handelte, in dem Wallraf seinen „letzten Willen“ festhielt.

Die Autorin und der Autor:
Elisabeth Schläwe, M.A.
Sebastian Schlinkheider, M.A.